• Letztes Update:   23. Juni 2017

In Kooperation mit der Stadt Bad Dürrenberg, dem Netzwerk Weltoffener Saalekreis und dem Bündnis für Familie Saalekreis führt der Les Amis e. V. in diesem Jahr erstmals das Projekt „Kinder machen Stadt“ in Bad Dürrenberg durch. Die Kinderstadt findet vom 10. bis 14. Juli 2017 auf dem Gelände der Friedrich-Engels-Grundschule in Bad Dürrenberg statt. Anmeldungen sind so lange möglich bis die Kapazität von 100 Kindern erreicht ist.

Es soll sich bei dem Projekt aber nicht nur um eine Kinderstadt für, sondern vor Allem mit Kindern handeln. Im Vorfeld hat es daher in den Horten der Stadt Bad Dürrenberg Kinderräte gegeben, die an der Entwicklung der Stadt mitwirken konnten. In diesen Kinderräten ist der Name „Bad Zwerghausen“ entstanden, ebenso wie das Wappen und die Währung, die die Kinder in der Woche bekommen.

Das wichtigste Lernziel in der Kinderstadt: demokratische Mitgestaltung der Gesellschaft. Das Projekt soll den Kindern einen Einblick in die Funktionen einer städtischen Gemeinschaft geben und ihnen vermitteln, dass man am besten gemeinsam seine Ziele erreicht und Dinge erschaffen kann.  Darüber hinaus sollen die Kinder ihre Stadt auch durch Entscheidungen und Wahlen gestalten. So sollen Stadträte und ein Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin gewählt werden, die dann die Geschicke von Bad Zwerghausen lenken.

Am 17. Juni 2017 lädt das „Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage“ ab 13 Uhr zu mehreren Aktionen auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Bürger der Stadt Merseburg und Umgebung sind eingeladen, ihren Picknickkorb mitzubringen und in gemütlicher Runde ins Gespräch zu kommen. Wir wollen gemeinsam Ideen entwickeln, das Leben in der Region im Sinne von Demokratie, einem solidarischen Miteinander und gegenseitigem Respekt zu gestalten.

Bundesregierung beschließt neuen "Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus" |  Positionen und Maßnahmen zum Umgang mit Ideologien der Ungleichwertigkeit und den darauf bezogenen Diskriminierungen


Die Bundesregierung hat heute den vom Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière und von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Katarina Barley vorgelegten „Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus – Positionen und Maßnahmen zum Umgang mit Ideologien der Ungleichwertigkeit und den darauf bezogenen Diskriminierungen“ (NAP) beschlossen.

Vor dem Hintergrund der Weltkonferenz gegen Rassismus der Vereinten Nationen 2001 in Durban und dem im Jahr 2008 erstmals aufgelegten Nationalen Aktionsplan wurde der NAP auf Grundlage des Koalitionsvertrages um die Themen „Homo- und Transphobie“ bzw. Homosexuellen- und Transfeindlichkeit erweitert und gänzlich neu aufgelegt. Der neue NAP ist ein weiterer Schritt zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und steht in engem Zusammenhang zu der im Juli 2016 vorgelegten „Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung“.

Netzwerk Weltoffener Saalekreis lädt zur Konferenz am 20. Mai 2017 ein

Gemeinsam möchten wir mit Interessierten und Engagierten im Saalekreis die Zukunft des lokalen Demokratie-Netzwerks gestalten. Mit einen Blick auf bisheriges Engagement und lokale Entwicklungen möchten wir aktuelle Herausforderungen diskutieren und die Strategien und Schwerpunkte für die Zukunft entwickeln. Dazu laden wir zur Netzwerkkonferenz „engagiert. miteinander. gestalten.“ am 20. Mai 2017 ins Ständehaus Merseburg ein.

Netzwerk Weltoffener Saalekreis schreibt restliche Fördermittel für 2017 aus

Ab sofort können gemeinnützige Organisationen wieder Projektanträge für Demokratie-Projekte im Saalekreis einreichen. Gesucht werden wieder Projektideen, die geeignet sind, Verständnis für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit zu fördern und über rechte, rassistische und menschenfeindliche Einstellungen aufklären und sensibilisieren. Die geplanten Projekte sollten einen präventiven und nachhaltigen Ansatz verfolgen und dabei die Zielgruppen aktiv mit einbeziehen. 2017 setzt das Netzwerk insbesondere einen Schwerpunkt auf Projekte, die in geeigneter Weise das jeweilige Engagement öffentlichkeitswirksam sichtbar machen, die bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum fördern, sowie Maßnahmen, die Rassismus und Rechtsextremismus thematisieren und auf die Stärkung nicht-rechter (Jugend-)Kultur abzielen.